GENOhackathon Insights: die Ü60 Banking App

Autor: Gastautor
DSC05784Foto: Dirk Elsner

Gastbeitrag von Lena Danzer*

Meine Idee in 60 Sekunden

Mit meiner Idee und einem selbstgemalten Plakat im Gepäck ging die Reise los nach München zu der Innovationswerkstatt der Fiducia GAD IT AG.
Am frühen Morgen starteten wir nach einer kurzen Begrüßung mit den Ideenvorstellungen. Von rund 30 eingereichten Ideen sollten zehn ausgewählt und in den nächsten zwei Tagen bearbeiteten werden. Die erste Herausforderung bestand für mich darin, meine Idee, die Entwicklung einer Ü60 Banking App, so umfassend zu erklären, dass sie jeder versteht, gleichzeitig aber so prägnant zu formulieren, dass der Zeitrahmen von 60 Sekunden nicht überschritten wird. Meine App für Senioren sollte folgende Ziele erfüllen: Fokussierung auf die Grundfunktionen,  Übersichtlichkeit und Verständlichkeit

Vorbereitung ist das A und O

In weiser Voraussicht hatte ich mir bereits einige Tage vor dem Hackathon ein paar Sätze für meinen Pitch überlegt. Diese gründliche Vorbereitung war neben der  Idee an sich wahrscheinlich der ausschlaggebende Punkt, warum meine Idee in die TOP 10 gewählt wurde. Es blieb kaum Zeit, sich über das kleine Erfolgserlebnis zu freuen. Unmittelbar nach der Entscheidung mussten alle ausgewählten Ideen noch einmal vor den gesamten Teilnehmern im 60 Sekunden Pitch auf den Punkt gebracht werden, um nun die Teammitglieder für die nächsten zwei Tage zu gewinnen.
Schneller als gedacht fand sich in einer etwas chaotischen Teamfindungsphase mein „Ü60-Team“ zusammen. Kurzerhand suchten wir uns einen Raum und dann konnte es auch schon losgehen.

In 1,5 Tagen vom Reden um den heißen Brei zur Ü60 Banking App

Über die Möglichkeit, dass meine Idee in die nächste Runde kommt und weiterbearbeitet wird, hatte ich mir in der Tat nur wenige Gedanken gemacht. Dementsprechend verlief der restliche Nachmittag – viele Diskussionen, ohne ein konkretes Ergebnis. Von da an blieben uns nur noch 1,5 Tage, da war keine Zeit mehr, lange um den heißen Brei herumzureden, sondern wir mussten Entscheidungen treffen. Nach einer kurzen Absprache teilten wir unser Team auf: Die Entwickler begannen mit der Programmierung der App, während sich die Fachexperten die wesentlichen Inhalte zu den Grundfunktionen und zum Business Case überlegten. Just in Time wurden wir am Donnerstagvormittag mit unserer Präsentation fertig. Es hat mir viel Spaß gemacht, die Idee zu präsentieren und ich fand es bemerkenswert, dass sie innerhalb von so kurzer Zeit Form angenommen hat und damit die Lösung des Problems noch viel greifbarer wurde. Trotz allem hat es leider nicht zum Sieg gereicht, ein positives Fazit ziehe ich dannoch:„Dabei sein ist alles“ trifft beim GENOHackathon meiner Meinung nach in jedem Fall zu.

 

*Lena Danzer arbeitet in der Geschäftsfeldentwicklung Privatkunden in der DZ BANK und engagiert sich seit Start des Trendscouting Teams bei dessen Tätigkeiten.

11. April 2018, 9:20 Uhr

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