Blick in die Werkstatt: Aktuelles vom VR-FinanzGuide

Autor: Frederik Mügge
Header_VR-FinanzGuideFoto: DZ BANK AG

Seit wir Ende letzten Jahres mit dem Projekt im Innovation Lab (mehr Informationen zum Lab in diesem Beitrag sowie zu den Anfängen in diesem Beitrag) gestartet sind, ist einiges passiert. In der doch sehr kurzen Zeit wurde der anfängliche Prototyp zu einem marktfähigen Produkt entwickelt und ist vorletzte Woche in die offene Testphase gestartet. Die Kunden unserer knapp 80 Pilotbanken haben nun die Möglichkeit, das Produkt auf Herz und Nieren zu testen und direkt ihr Feedback in die Entwicklung miteinfließen zu lassen.

Zur Erinnerung: Ziel des als VR-Butler gestarteten Projektes war es, Selbstständigen und Freiberuflern eine Finanzsoftware an die Hand zu geben, mit der sie Freiräume für ihre eigentlichen Aufgaben bekommen. Sie werden gleichzeitig entlastet bei Rechungsein- und Ausgangsprozessen, bei der Überwachung des Zahlungsverkehrs und vielen Dingen rund um die Finanzbuchhaltung und haben trotzdem stets die Kontrolle sowie einen umfassenden Überblick über die finanzielle Lage ihres Unternehmens.

Was ist passiert in den vergangenen Monaten?
Mit einem Prototyp in der Tasche und der Entscheidung zur Weiterentwicklung und Fortführung des Projektes in der Hand ging die Phase im Innovation LAB zu Ende. Von Beginn an wollten wir das Produkt konsequent durch die Kundenbrille betrachtet entwickeln und wann immer es möglich ist, direktes Kundenfeedback einholen und natürlich entsprechend berücksichtigen.

Zum Start der offenen Testphasen können wir nun feststellen, dass unser der VR-FinanzGuide zielgenau die Kundenbedürfnisse deckt. Gleich zu Beginn sind wir in Gespräche mit Kunden eingestiegen und haben uns detailliert erklären lassen, wie zum Beispiel der Rechnungsprozess in den Unternehmen abläuft. Vor der aktuellen Testphase gab es bereits verschiedene andere Feedback-Runden mit Kunden, je mit einem anderen Fokus. So haben wir dort Oberfläche und Nutzerfreundlichkeit, Funktionsumfang und die Ausgestaltung bzw. reine Kommunikationsthemen diskutiert.

Auf diesem Weg hat das ehemalige Projekt „VR-Butler“ auch seinen neuen Produktnamen „VR-FinanzGuide“ sowie sein neues Erscheinungsbild gefunden.

Als Zwischenfazit lässt sich also festhalten: häufiges, direktes Feedback ist essenziell. Nach jedem Meilenstein steht der Block „Kunden-Feedback“. Für uns lässt sich das in fünf „Lessons Learned“ zusammenfassen:

  1. Ideen teilen
    Agile Entwicklungsmethoden helfen, schnell „anfassbare“ Ergebnisse zu schaffen und Feedback einzuholen
  2. Frühzeitig Kundenerfahrungen sammeln
    Fokussierung auf wenige Funktionen, um reale Kundenerfahrungen im Echtbetrieb zu sammeln.
  3. Time-to-Market ist Erfolgsfaktor
    nicht die Perfektion, sondern Time-To-Market ist der Erfolgsfaktor.
  4. Resonanz zählt
    große Resonanz – bereits vor Marktstart konnten mehr als 80 Banken aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe als Pilotierungspartner gewonnen werden.
  5. Häufige und stetige Kundenbefragungen lohnen sich
    Wahrnehmung der Nutzer ist häufig anders als die des Projektteams oder der Banken – es lohnt sich, Kunden so häufig wie möglich zu befragen und einzubeziehen.

 

Foto: DZ BANK AG
aktuelle Version des VR-FinanzGuide

Welche Herausforderungen gab es?

Nach dem Start auf einer „Spielwiese“ mit vielen Freiheiten und agilen Entwicklungsmethoden im Innovation Lab sind wir  nach drei Monaten mit dem Projekt VR-FinanzGuide und dem Prototypen zurück in die Linie gezogen. Das bedeutet zurück in die gewohnten Strukturen und Prozesse der Bank, die sich doch noch deutlich von denen im Innovation Lab unterscheiden. Die Herausforderung bestand nun darin, die bisherige Geschwindigkeit und konsequente Kundeneinbindung aufrecht zu erhalten. Aber auch das haben wir gemeistert.

Natürlich können auch Sie gern an der aktuellen offenen Testphase teilnehmen. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.vr-finanzguide.de

28. August 2017, 8:15 Uhr

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2 Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Zahlungsverkehrsberater einer Genossenschaftsbank und beschäftige mich vor diesem Hintergrund mit Rechnungsprogrammen, Schnittstellen in der Buchhaltung und innovativen Zahlungsverkehrsprodukten.

Die Situation im Hinblick auf Rechnungsprogramme stellt sich im Moment, wie folgt, dar. Mit dem VR-FinanzGuide, dem SmartBuchhalter und VR-Billing konkurrieren drei verbundeigene Produkte in einem vermeintlichen Wachstumsmarkt. Jedes der drei Programme hat Vorzüge und vorteilhafte Features.

Daher fällt es ungemein schwer, sich fundiert und valide zu entscheiden, auf welches Produkt gesetzt wird.

Wie ist Ihre Einschätzung?

Über einen strategischen Ausblick würde ich mich sehr freuen!

Freundliche Grüße

Maximilian Weiss

Lieber Herr Weiss,
da mein Kollege, der Verfasser des Beitrags, im wohlverdienten Urlaub ist, melde ich mich heute für ihn. Am Ende des Tages entscheidet der Endkunde und damit der Markt, welches Produktangebot er bevorzugt und schlussendlich nutzt. Unterschiedliche Unternehmerpersönlichkeiten haben unterschiedliche Anforderungen. Wir als DZ BANK stehen natürlich hinter dem VR-FinanzGuide und glauben an seine Marktdurchdringung aufgrund folgender Vorzüge:
– modernes, digitales und komfortables Angebot
– Kunden sind bereits heute gut gerüstet für Anforderungen des eRechnungsgesetzes und können digitale Datensätze mit ihren Geschäftspartnern austauschen
– Unternehmer erhalten mit smarten Funktionen rund um die Finanzbuchhaltung mehr Überblick und Kontrolle über ihr Geschäft

Ich hoffe, dass wir Sie vom VR-FinanzGuide überzeugen können 🙂

Beste Grüße
Michaela Müller

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