GENOHackathon Insight: Mon[K]ey

Autor: Michelle Berger
Team Mon[K]eyFoto: Michelle Berger

Mon[K]ey – könnte eine Wallet für Kryptowährungen werden, die unseren Kunden den Schlüssel (Key) in die Welt der digitalen Währung (Money) bietet. Gemeinsam mit Fachspezialisten und Programmieren aus der DZ BANK AG, Fiducia GAD IT AG, DG Hypovereinsbank und der Bensberger Bank habe ich im Rahmen des GENOHackathons drei Tage an diesem Thema gearbeitet.

Bitcoin, Ether, Ripple, Litecoin heißen solche Kryptowährungen, von denen laut Statista bereits 50% der 14-49 Jährigen etwas gehört haben. Kein Wunder, denn das Thema ist derzeit in den Medien omnipräsent. Der Markt wächst enorm – allein die Anzahl der Gesamttransaktionen von Bitcoin sind in den letzten Jahren von 66 Mio. auf 218 Mio. angestiegen. Dazu kommt ein beeindruckendes Kurswachstum. Der jüngste Hype, vor dem die Bundesbank kürzlich warnte, weckt insbesondere bei Anlegern Interesse. Bereits heute würden 15% der jungen Erwachsenen eher in Bitcoin anstatt in traditionelle Anlageprodukte wie Gold investieren.

Doch wo ist der Haken? Haben Sie in schon einmal versucht, in Kryptowährungen zu investieren? Nein? Nunja, das ist auch gar nicht so einfach!

Das Problem

Ich habe den Prozess mit dem Wort MIST beschrieben – Maßlos kompliziert, Intransparent, Super unseriös und Total unsicher. Denn das läuft wie folgt hab.

1) Marktplätze

Es gibt verschiedenste Marktplätze, dazu gehören internationale wie Bitsquare, bitstamp, coinbase, Kraken und in Deutschland bitcoin.de. Teilweise kann man nur eine Kryptowährung, manchmal auch mehrere handeln. Im Vergleich zum Registrierungsprozess für solche Marktplätze, sind Kontoeröffnungs- und Kreditprozesse bei traditionellen Banken einfach, schnell und intuitiv. Um mich bei einem der Marktplätze anzumelden, muss ich verschiedenste Anmeldeschritte durchlaufen, Dokumente einreichen und vor allem immer sehr lange auf eine Bestätigung warten.

2) Geld überweisen an…wo?

Danach muss ich an diesen Marktplatz Geld überweisen und weiß eigentlich gar nicht, wo es danach liegt. Ich eröffne also ein Konto auf dem Marktplatz. Geht der Marktplatz pleite, ist mein Geld weg. Und es dauert ein paar Tage bis mein Geld endlich auf dem Markplatzkonto angekommen ist. Und erst danach kann ich kaufen.

3) Und jetzt wohin mit den Coins?

Nicht alle Marktplätze bieten eine integrierte Wallet, also eine digitale Geldbörse an. Ich muss mich also auch bei einer Wallet registrieren. Auch hier gibt es verschiedenste Anbieter – aber keine deutschen. Es gibt Mobile, Desktop, Hardware und Web-Varianten. Habe ich eine Mobile Wallet liegt mein Private Key also auf meinem Handy. Ist mein Handy weg, sind auch meine Coins weg.

Und jetzt kommt noch dazu, dass ich mich an mehreren Marktplätzen und mehreren Wallets registieren muss, um verschiedene Kryptowährungen zu kaufen, da einzelne Marktplätze und vor allem Wallets nur einer Kryptowährung akzeptieren.

Das alles sehr umständlich und man muss sich sehr lange damit beschäftigen. Ich bin nicht die Einzige, im Internet findet man enorm viele Beiträge über den komplexen Prozess, beispielsweise auch aktuell im Handelsblatt.

Unsere Lösung

Mit Mon[K]ey wollen wir dem Kunden eine einfache, schnelle, vertrauensvolle und sichere Lösung anbieten, um in Kryptowährungen zu investieren. Der Kunde könnte damit aus dem Onlinebanking-Portal direkt auf die Wallet zugreifen und erspart sich somit zusätzliche Registrierungsprozesse. Somit gibt es keine Einstiegshürden mehr. Der Kaufprozess findet analog zum Wertpapierhandel statt und wird direkt mit dem Girokonto verknüpft. Der Kunde benötigt kein extra Konto und muss nicht warten, bis das Geld von A nach B überwiesen wurde, sondern kann direkt Kryptowährugen kaufen/verkaufen. Die Bank kümmert sich um die Verwaltung der privaten Schlüssel, der Kunde muss sich also nicht darum sorgen, seinen zu verlieren. Hinzu kommt, dass der Kunde aus einem System verschiedene Kryptowährungen handeln kann und sich nicht bei unterschiedlichen Plattformen anmelden muss.

Ich freue mich über Anregungen und Kommentare!

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19. Juni 2017, 8:30 Uhr

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