InnoWiki

Agilität, agile Arbeitsweisen

AIS (Account Information Services)

Algorithmus

Analysemethoden, Algorithmen basierte

API

B2B

B2C

Big Data

Blockchain

Chatbots

Cognitive Computing

Collaboration Tools

Commodities (Standardprodukte)

Crowdsourcing

Crowdworking

DCSI (Digital Customer Services Interface)

Digital Leader

Digitale Transformation

Digitaler Kern

Digitalisierung

Embedded Payment

End-to-End-Digitalisierung

Financial Supply Chain

FinTech

Frictionless Payment

Hackathon

Industrie 4.0

Innovation Lab

Job Crafting

Kulturelle Transformation

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Neuronale Netzwerke (KNN)

Messenger Apps

MiFid II

PIS (Payment Initiation Services)

Persuasive Computing

Predictive Services

PSD II

Realtime-Tracking

Resilienz

Schutzklick

Shared Economy

SIRI

Service Oriented Enterprise (SOE)

Slack

Smart Contracts

Smart Data

Sourcing-Modelle

Supply Chain Management

Virtuelle Sensoren

WhatsApp

WeChat

Agilität, agile Arbeitsweisen

Unter Agilität versteht man die Fähigkeit einer Organisation, flexibel, aktiv, anpassungsfähig und mit Initiative in Zeiten des Wandels und der Unsicherheit zu agieren.[1] Ursprünglich stammt das Konzept aus dem Bereich der Produktion und wurde als Reaktion auf langsame, bürokratische Organisationen entwickelt, um sich verändernden Marktbedingungen anzupassen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Beispiele für agile Methoden sind, dass Individuen und Interaktionen in einer Organisation mehr zählen als Prozesse und Werkzeuge, dass die Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr bedeutet als nur Vertragsverhandlung, oder dass das Reagieren auf Veränderungen wichtiger ist als das Befolgen eines Plans.[2] Ein konkretes Beispiel für eine agile Arbeitsweise ist die „Scrum-Methodik“, die zur Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen dient.[3] Diese Methodik erlaubt es, neue Ideen und Ansätze schnellstmöglich auf den Prüfstand zu stellen und herauszufinden, welche Lösungen machbar wären und welche nicht. Enge Teamarbeit mit ständiger Abstimmung, Selbstorganisation, Eigenverantwortung und Priorisierung haben dabei einen hohen Stellenwert. Eine extreme Version einer agilen Organisation ist das virtuelle Unternehmen.[4]

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[1] Vgl. Onpulson (2016): Wirtschaftslexikon – Unternehmensführung Agilität. Campus Verlag, http://www.onpulson.de/lexikon/agilitaet/, 05.07.2016.

[2] Vgl. Albert, Julia-G. / Kumbier, Lars. (2014). denkmodell: Mit agiler Planung zum Erfolg – Inspirationen aus der Softwareentwicklung. https://www.denkmodell.de/hintergrund/agile-methoden/, 05.07.2016.

[3] Vgl. Rubin, Kenneth S.; Essential Scrum (2014): Die wesentlichen Aspekte von Scrum zum Lernen und Nachschlagen – Hervorragend geeignet für die Scrum-Zertifizierung (mitp Professional) sowie Kiel, Christopher (2015): Agiles Projektmanagement: So funktioniert die Scrum-Methode. http://www.mittelstand-die-macher.de/management/prozess-projektmanagement/agiles-projektmanagement-so-funktioniert-die-scrum-methode-3778, 25.10.2016.

[4] Vgl. Onpulson (2016): Wirtschaftslexikon – Unternehmensführung Agilität. Campus Verlag, http://www.onpulson.de/lexikon/agilitaet/, 05.07.2016.

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AIS (Account Information Services) / KID (Kontoinformationsdienste)

Kontoinformationsdienste (KID) sind Online-Dienste, die Informationen zu mehreren geführten Zahlungskonten verschiedener Zahlungsdienstleister konsolidiert darstellen.[1] Aus dem Englischen bekannt unter „Account Information Services“, stellen diese Dienste auf Antrag des Kunden dessen Vermögensverhältnisse in einer Gesamtübersicht in Echtzeit zur Verfügung. Dies erfolgt durch das Zusammenführen der geführten Kontoverbindungen bei verschiedenen Kreditinstituten eines Kunden. Hierbei hat sich der Kunde lediglich einmal zu identifizieren und erhält dafür alle seine Bankverbindungen auf einen Blick, ohne sich für jede einzelne Bank neu identifizieren zu müssen.[2]

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[1] Vgl. Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, Art. 4 Nr.16, 2015/2366/EU sowie Springer Gabler, Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/kontoinformationsdienst.html, 25.10.2016 sowie Juenemann, Michael Dr. / Wirtz, Johannes (2016): PSD II: Der Kontoinformationsdienst. Bird & Bird LLP. http://www.twobirds.com/de/news/articles/2016/germany/april/psd-ii-der-kontoinformationsdienst, 25.10.2016.

[2] Vgl. Boden, Anne (2015): Explaining PSD2 without TLAs is tough! https://www.starlingbank.com/explaining-psd2-without-tlas-tough/, 25.10.2016.

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Algorithmus

Ein Algorithmus umschreibt eine endliche Folge von Anweisungen oder Rechenvorgängen nach einem bestimmten, sich wiederholenden Schema, mit denen ein bestimmtes Problem gelöst werden kann.[1] Die Anweisungen eines Algorithmus müssen eindeutig und wohl definiert sein. Algorithmen werden oft im Quellcode einer Software benutzt und werden wie jeder andere Programmcode nach einer strikten Syntax geschrieben. Ebenso kann ein Algorithmus eine schriftliche Anleitung in menschlicher Sprache sein und somit sowohl von Menschen als auch von Maschinen ausgeführt werden.[2]

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[1] Vgl. Duden. http://www.duden.de/rechtschreibung/Algorithmus, 25.10.2016 sowie Springer Gabler. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/algorithmus.html, 25.10.2016.

[2] Vgl. Becker, Hannah (2015): Was ist ein Algorithmus. http://praxistipps.chip.de/was-ist-ein-algorithmus-einfach-erklaert_41355, 25.10.2016.

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Analysemethoden (algorithmen-basierte)

Algorithmen-basierte Analysemethoden sind auf Algorithmen gestützte, systematische Untersuchungen und Auswertungen.[1] Ein Beispiel für eine solche Methode ist „Text Mining“ als spezielle Ausprägung des Data Mining. Text Mining beschreibt einen weitgehend automatisierten analytischen Prozess, um neues und potenziell nützliches Wissen aus nicht oder nicht gut strukturierten Textdokumenten zu generieren. Einzelne Schritte des Text Mining sind: Fragestellung oder Definition der Aufgaben, Selektion der Textdokumente, Aufbereitung der Informationen und strukturierte Extraktion, Ergebnisinterpretation und -evaluation sowie Ergebnisanwendung.[2]

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[1] Vgl. Hippner, Hajo Dr. / Rentzmann, René (2016): Text Mining. Gesellschaft für Informatik, https://www.gi.de/service/informatiklexikon/detailansicht/article/text-mining.html, 05.07.2016.

[2] Vgl. averbis text analytics (2016): Text Mining und Data Mining im Zeitalter von Big Data. https://averbis.com/text-mining/, 27.10.2016.

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API (Application Programming Interface)

API (Application Programming Interface) ist eine von einem Softwaresystem bereitgestellte Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung und wird auch umgangssprachlich als Programmierschnittstelle bezeichnet.[1] Entwickler können mit Hilfe dieser Schnittstellen bereitgestellten Content in das eigene Programm integrieren. Somit fördern APIs den Austausch und die Weiterverarbeitung von Daten und Inhalten zwischen verschiedenen Webseiten, Programmen und Content-Anbietern.[2] Sie stellen die notwendige technische Infrastruktur dar, um den Zugang zu einem Konto zu ermöglichen  und werden für das Transferieren und Speichern größerer Datenmengen genutzt.

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[1] Vgl. Vertical Media GmbH (2016): Application-Programming-Interface (API). http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/application-programming-interface-api, 27.10.2016.

[2] Vgl. o.V. (2015): Innopay. https://www.innopay.com/themes/apis/, 27.10.2016 sowie Jung, Nils (2016): Open Banking Blog 2: Wertschöpfung durch ‘Open APIs’ – „Erfolgreiche API Strategien sind nichts Neues. https://www.innopay.com/blog/open-banking-blog-2-wertschoepfung-durch-open-apis-erfolgreiche-api-strategien-sind-nichts-neues/, 27.10.2016.

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B2B (Business-to-Business)

B2B ist die Abkürzung für Business-to-Business und beschreibt allgemein Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen.[1] Entweder betrifft es Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Herstellern oder zwischen einem Hersteller und dem Groß- und / oder Einzelhandel.[2] Ebenso kann es sich bei B2B um den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen an Verbände oder Behörden handeln.

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[1] Vgl. o.V. (o.J.). B2B. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-business, 27.10.2016.

[2] Vgl. Kreutzer, Ralf-T., Rumler, Andrea, Wille-Baumkauff, Benjamin (2014): B2B-Online-Marketing und Social Media, S. 13-14. Wiesbaden 2014. Gabler Verlag.

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B2C (Business-to-Customer, Business-to-Consumer)

B2C ist die Abkürzung für Business-to-Customer oder Business-to-Consumer und beschreibt dabei die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und einem Konsumenten.[1] Waren und Dienstleistungen werden vom erzeugenden oder Dienst leistenden Unternehmen direkt an den Konsumenten verkauft, mittlerweile auch häufig über E- oder M-Commerce.[2] B2C ist anonymer als B2B, da sich die Angebote von Unternehmen an mehrere Kunden richten können.

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[1] Vgl. o.V. (o.J.): B2B. In Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-business, 27.10.2016.

[2] Vgl. Weis, Florian (2015): B2C – Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten. http://www.business-on.de/definition-b2c-geschaeftsbeziehung-zwischen-unternehmen-und-konsumenten-_id38791.html, 27.10.2016.

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Big Data

Big Data sind große Datenmengen, die sich schnell ändern oder zu komplex oder zu schwach strukturiert sind, als dass sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung und Analysewerkzeugen ausgewertet werden könnten.[1] Die Zielsetzung von Big Data ist die Umwandlung von Informationen in Know-how, das heißt die Priorität liegt nicht etwa bei der Sammlung vieler Informationen, sondern bei der Gewinnung möglichst vieler Erkenntnisse aus den Informationen.[2] Dies geschieht mit Hilfe von neuen Methoden und Prozessen und durch den massiven Einsatz der Rechenleistung tausender Prozessoren.[3] Die Informationen werden handhabbar und produktiv nutzbar gemacht und können von Firmen genutzt werden, um zum Beispiel die Kommunikation über Unternehmen und Produkte in Social Networks zu erfassen und auszuwerten und zeitnah oder proaktiv reagieren zu können.

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[1] Vgl. Bendel, Oliver Prof. Dr. (2016): Big Data. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/big-data.html, 28.10.2016 sowie
Vgl. o.V. (o.J.): Big Data. In Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Data, 28.10.2016.

[2] Vgl. Cole, Tim (2015): Digitale Transformation. Vahlen. München. 2015.

[3] Vgl. o.V. (o.J.): Definition Big Data. SoftSelect GmbH. http://www.softselect.de/business-software-glossar/big-data, 28.10.2016.

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Blockchain

Die Technologie Blockchain ist ein System, das alle Transaktionen derjenigen Menschen, die z.B. Überweisungen tätigen und mit der digitalen und anonymen Währung Bitcoin bezahlt haben, speichert.[1] Bildlich kann man sich darunter eine (virtuelle) Kette aus Blöcken vorstellen (engl. Blockchain). Je mehr Transaktionen von Nutzern es gibt, desto länger wird die Blockchain und damit – in diesem Fall – die Liste der Kontostände aller Nutzer. Die bei Blockchain abgelegte Transaktion kann verschiedener Art sein. Die Blockchain-Datenbank liegt nicht auf einem Server oder bei einem Unternehmen, sondern ist dezentral über viele Rechner der verschiedenen Teilnehmer verteilt, wodurch jeder Nutzer die gleichen Zugriffsrechte hat.[2] Es gibt somit keinen Verwalter, der über Richtig und Falsch entscheidet; hier entscheidet die Mehrheit.[3] Der Schutz vor Manipulation oder einem Hackerangriff ist sehr hoch und nur gefährdet, wenn ein Angreifer mehr als 50 Prozent des gesamten Netzes innehat. Informationen können dank des transparenten Systems jederzeit und von jedem Teilnehmer nachvollzogen werden. Sogenannte Miner kontrollieren die Informationen der einzelnen Blöcke und teilen sie im Netzwerk. Blockchain wird in der Finanzbranche immer prominenter. Nicht nur Überweisungen können über Blockchain gesteuert werden, auch Wertübertragungen und das Settlement von Wertpapieren. Aber auch in vielen anderen Gebieten wie dem Steuerrecht, dem Vertragswesen, bei Versicherungen oder gar in der Musikindustrie, wo es Rechte zu verwalten und Verträge zu transferieren gibt, wird Blockchain angewendet. Es ist stark davon auszugehen, dass die Finanzbranche durch Blockchain einigen Umwälzungen unterworfen sein wird.[4] Durch die Technologie werden viele bestehende Prozesse überflüssig werden. Man spricht in der Branche von der „größten Neuerung seit der Erfindung des Internets“.[5]

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[1] Vgl. Boie, Johannes (2016): Diese Technologie wird die digitale Welt verändern. Süddeutsche Zeitung vom 08.01.2016. http://www.sueddeutsche.de/digital/blockchains-diese-technologie-wird-die-digitale-welt-veraendern-1.2808259, 29.11.2016.

[2] Vgl. Milkau, Udo Dr.; Bott, Jürgen Dr. (2016): TxB Blockchain, Ripple und Co. Sonderpublikation. DZ BANK AG. Frankfurt.

[3] Vgl. Klotz, Maik (2016): Blockchain Grundlagen – Gar kein Mysterium: Blockchain verständlich erklärt. http://www.it-finanzmagazin.de/gar-kein-mysterium-blockchain-verstaendlich-erklaert-27960/, 29.11.2016.

[4] Vgl. Hummler, Konrad (2016): Blockchain – der nächste Wohlstandsschock. Neue Zürcher Zeitung. 03.05.2016.

[5] Vgl. Schulz, Bettina (2016): Blockchain: Das ärgert Betrüger. http://www.zeit.de/2016/03/blockchain-bitcoin-digital-sicherheit-anonymitaet, 05.12.2016.

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Chatbots

Unter Chatbots werden textbasierte Dialogsysteme mit Textein- und Textausgabemaske verstanden.[1] Das Dialogsystem ermöglicht die Kommunikation in natürlicher Sprache zwischen einem Chatbotnutzer und einem dahinter stehenden System. Dabei greifen die Chatbots auf Datenbanken mit Antworten und Erkennungsmustern zurück. Die eingegebene Frage wird in Einzelteile zerlegt und nach vorgefertigten Regeln verarbeitet, um als Antwort formuliert werden zu können. Chatbots werden zunehmend als Medium der künstlichen Intelligenz gesehen und als solches angewandt.[2] Viele Firmen – national, aber vor allem international – nutzen Chatbots im Online-Kundendialog und können Kunden somit rund um die Uhr unterstützen. Ein Beispiel hierfür ist WeChat Wallet.[3] In China werden Chat-Bots bereits in vertiefter Ausführung genutzt und sind sehr bekannt.

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[1] Vgl. ohne Autor (o.J.): Chatbots. https://de.wikipedia.org/wiki/Chatbot, 28.10.2016.

[2] Vgl. Kühl, Eike (2016): Künstliche Intelligenz: Oh mein Bot! In Zeit Online. http://www.zeit.de/digital/internet/2016-09/kuenstliche-intelligenz-chatsbots-dialogsysteme-kommunikation, 16.11.2016.

[3] Vgl. Millward, Steven (2016): WeChat is 5 years old. Here’s how it’s grown. https://www.techinasia.com/5-years-of-wechat, 16.11.2016.

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Cognitive Computing

Cognitive Computing ist eine Computertechnologie, mit der man Computertechnik wie ein menschliches Gehirn agieren lassen möchte.[1] Die dahinter stehenden IT-Systeme sind selbstlernend und können in Echtzeit mit Menschen und anderen Computersystemen kommunizieren.[2] Sie beruhen auf tiefen Lernalgorithmen und neuronalen Netzen, um Informationen zu verarbeiten.[3] Sie erinnern sich an frühere Interaktionen, lernen daraus und setzen das Gelernte um und stellen schließlich eine Antwort bereit.[4] Sie verarbeiten sehr schnell eine große Datenmenge (Big Data) aus unterschiedlichen Quellen. Das Computersystem wird somit also nicht im Vorfeld für jegliche Problemlösungen programmiert, sondern lernt mit der Zeit selbstständig hinzu und unterstützt den Menschen bei seinen Entscheidungen in vielen beruflichen oder privaten Lebenslagen.[5] Das von IBM entwickelte System „Watson“ ist eines der bekanntesten Beispiele für Cognitive Computing und gewann 2011 in der amerikanischen Quizshow Jeopardy! mit seiner „Denkleistung“ gegen zwei Spieler.[6] Besonders bemerkenswert ist dabei, dass „Watson“ nicht mit dem Internet verbunden war und somit nur auf der Grundlage von zuvor gelernten Elementen funktionierte. Für kognitive Anwendungen bekannt sind die Sprachassistenten für Smartphones wie Siri bei Apple, Samsung S Voice und Google Now.[7]

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[1] Vgl. ohne Autor (o.J.): Cognitive Computing. Onpagewiki – Digitales Marketing Lexikon. https://de.onpage.org/wiki/Cognitive_Computing, 06.07.2016.

[2] Vgl. ohne Autor (2015): Rasantes Wachstum für Cognitive Computing. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Rasantes-Wachstum-fuer-Cognitive-Computing.html, 06.07.2016.

[3] Vgl. Marr, Bernard (2016): What Everyone Should Know About Cognitive Computing. http://www.forbes.com/sites/bernardmarr/2016/03/23/what-everyone-should-know-about-cognitive-computing/#483059c75d6e, 17.11.2016.

[4] Vgl. ohne Autor (2015): Rasantes Wachstum für Cognitive Computing. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Rasantes-Wachstum-fuer-Cognitive-Computing.html, 06.07.2016.

[5] Vgl. ohne Autor (o.J.): Cognitive Computing. Onpagewiki – Digitales Marketing Lexikon. https://de.onpage.org/wiki/Cognitive_Computing, 06.07.2016.

[6] Vgl. ohne Autor (o.J.): Cognitive Computing. Onpagewiki – Digitales Marketing Lexikon. https://de.onpage.org/wiki/Cognitive_Computing, 06.07.2016. sowie
Vgl. Rauner, Max; Schröder, Thorsten (2015): Die Cogs kommen. ZEIT Wissen Nr. 2/2015. http://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/02/kuenstliche-intelligenz-cognitive-computing-cogs, 17.11.2016.

[7] Vgl. Ohne Autor (2015): Rasantes Wachstum für Cognitive Computing. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Rasantes-Wachstum-fuer-Cognitive-Computing.html, 06.07.2016.

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Collaboration Tools

Eine Collaboration beschreibt die Zusammenarbeit von Unternehmen, Mitarbeitern und Projektgruppen zur Erzielung einer höheren Effizienz und Gewinnausschöpfung durch Kostenminimierung und Produktivitätssteigerungen.[1] So genannte Collaboration Tools sollen die Wertschöpfungskette optimieren und beispielsweise Abteilungen, Partner und Zulieferer vernetzen, indem sie Ressourcen und Informationen bündeln und für verschiedene Parteien über Unternehmensgrenzen hinweg zugänglich machen.[2] Teamarbeit wird mehr als erleichtert; die einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung.[3]

Beispiele für Collaboration Tools sind:

  • Mindmapping-Tools (z.B. MindMeister oder Webspiration, SpicyNodes, Mind42, Bubbl.us, Creately, Gliffy, LucidChart, Xmind),
  • Filesharing-Tools (z.B. Dropbox, Box, File Dropper, Filemail.com, TransferBIGFiles.com, SpiderOak, 4shared, Senduit),
  • Collaborative-Writing-Tools (z.B. Google Docs, Adobe Acrobat, Zoho Docs, MixedInk, Gobby, QuickTopic, Springloops, SubEthaEdit)
  • Collaborative-Reviewing-Tools (z.B. Vyew, InVision, ConceptShare, ReviewStudio, InMotion, ProofHQ, Diigo,
  • Projekt-Management-Tools (z.B. Trello, Microsoft Projet, Planio, Basecamp, Projectplace, Clocking IT, 5pm, Wrike, Klok, Blue Ant, TrackingTime, Redbooth, CoMindWork, Werkstatt42, Zoho Projects, ActiveCollab, Smartsheet, PIEmatrix, Projektron BCS, Trello)
  • Wiki-Tools und Dienste (z.B. MediaWiki, Pmwiki, MoinMoin, Google Sites, DokuWiki, Twiki, Wikidot, Wikispaces)
  • Instant Messenger (z.B. Jabber, BigAnt, Google Hangouts, Yahoo Messenger, Skype, Slack, HipChat, eBuddy, ICQ)
  • VoIP- und Audio-Conferencing-Dienste (z.B. Google Hangouts, ooVoo, Skype, Rebtel, Sipgate)
  • Video-Conferencing-Dienste (z.B. Eyejot, Scopia, AnyMeeting, WebEx Meetings, GlobalMeet, Skype, iMeet, Google Hangouts, ooVoo, TokBox)
  • Workgrouping-Tools (z.B. DeskAway, Meetup, HyperOffice, Campfire, FMYI, Onehub, Huddle, SocialGO, Sosius, WizeHive)

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[1] Vgl. Bonset, Sébastien (2014): Collaboration: 20 Tools für mehr Produktivität im Team. t3n. http://t3n.de/news/collaboration-tools-produktivitaet-580320/, abgerufen am 11.07.2016.

[2] Vgl. Schlede, Frank-Michael; Bär, Thomas (2013): Collaboration-Tools für den Mittelstand. Computerwoche. http://www.computerwoche.de/a/collaboration-tools-fuer-den-mittelstand,2535546, 11.07.2016.

[3] Vgl. Dreyßig, Alexander; Wyllie, Diego (2015): Von Mindmapping bis Projektmanagement – Die besten Collaboration-Tools. http://www.computerwoche.de/a/die-besten-collaboration-tools,1932896, 06.12.2016.

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Commodities (Standardprodukte)

Commodities ist ein englischer, aus dem Rohstoffhandel abgeleiteter Begriff für Standardprodukte und bedeutet übersetzt Ware / Rohstoff.[1] Wer von Commodities spricht, meint damit hoch standardisierte Güter, die untereinander austauschbar sind. Ihre Qualität lässt sich anhand eindeutiger Kriterien identifizieren und muss meistens gewisse Mindeststandards erfüllen. Commodities werden oft als Input für die Herstellung anderer Güter genutzt. Aufgrund ihrer Austauschbarkeit sind Menge und Preis zumeist die einzigen Stellschrauben für ein Marketing von Commodities, wodurch es schwer ist, sich von Wettbewerbern abzuheben.[2] Beispiele für Commodities sind: Getreide, Baumwolle, Kartoffeln, Sojabohnen, Vieh, Öl, Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und unedle Metalle wie Aluminium, Kupfer, Eisen, Blei, Zink und Zinn, aber auch im Bereich Energie Strom, Erdgas, Wärme, Wasser oder Kohle. In der Finanzbranche zählen Fremdwährungen und Indizes zu Commodities.[3]

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[1] Vgl. ohne Autor (o.J.): Commodity. In Investopedia. http://www.investopedia.com/terms/c/commodity.asp?lgl=no-infinite, 06.12.2016.

[2] Vgl. Geißler, Cornelia (2003): Commodities? In: Harvard Business Manager. Heft 03/2003. http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-689728.html, 06.12.2016.

[3] Vgl. ohne Autor (o.J.): Commodity. In Investopedia. http://www.investopedia.com/terms/c/commodity.asp?lgl=no-infinite, 06.12.2016.

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Crowdsourcing

Der Begriff Crowdsourcing setzt sich aus dem Wort „Crowd“ (Gruppe / Menge) und dem Begriff „Outsourcing“, der die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen beschreibt, zusammen.[1] Crowdsourcing steht für eine ausgelagerte Verteilung von Aufgaben an eine Gruppe oder bestimmte Menge, vorwiegend an eine Community von Internetnutzern.[2] Der Begriff wurde erstmals von dem amerikanischen Journalisten Jeff Howe im Jahr 2006 verwendet und hat seither eine große Popularität erfahren. Bei Crowdsourcing werden die von einem Empfänger (Unternehmen, Privatperson, Organisation etc.) für eine Aktivität (Investitionsvorhaben, Projekt, Wissenssammlung etc.) benötigten Ressourcen (Arbeitskraft, Fachwissen, finanzielle Mittel, Ideen) von einer Gruppe von Menschen (= Crowd) eingesammelt. Es geht also immer darum, dass eine Gruppe von Menschen ihre Leistungen oder Ressourcen gegen finanzielle oder nicht finanzielle bzw. soziale Gegenleistungen für einen bestimmten Zweck zur Verfügung stellt.[3] Bei den ausgelagerten Fragestellungen geht es entweder um das Erkennen von Trends, die Schaffung einer Innovation oder aber um die Weiterentwicklung bereits bestehender Aktivitäten und Produkte.[4] Hinter Crowdsourcing steckt aber nicht nur das Einsammeln von Ressourcen.[5] Vielmehr ist es daneben auch ein durch Unternehmen genutztes interaktives Prinzip zur Netzwerkbildung und Nutzung der Intelligenz der Masse, die so genannte Schwarmintelligenz. Große Projekte sind oftmals schneller realisierbar und Konsumenten fühlen sich durch die Teilnahme mehr an das Unternehmen oder die Marke gebunden, wodurch das Unternehmen schneller und kostengünstiger seine Marketing-Ziele erreichen kann.[6] In der Finanzbranche bedient man sich zunehmend des Crowdsourcings bei der Finanzierung über die Emission von Aktien oder bei der Kreation neuer Dienstleistungen.[7] Beispiele für Crowdsourcing sind die Internetenzyklopädie Wikipedia und die Entwicklung des Internetbrowsers Firefox oder des Betriebssystems Linux.

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[1] Vgl. ohne Autor (o.J.): Crowdsourcing. In Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing, 07.12.2016.

[2] Vgl. ohne Autor (o.J.): Crowdsourcing. In Gründerszene. http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/crowdsourcing, 07.12.2016.

[3] Vgl. Elsner, Dirk (2012): Crowdsourcing ist für die Finanzwirtschaft ein alter Hut – eigentlich. http://www.wsj.de/nachrichten/SB10000872396390443477104577552352933063514, 07.12.2016.

[4] Vgl. Springer Gabler. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/crowdsourcing.html, 07.12.2016.

[5] Vgl. Elsner, Dirk (2012): Crowdsourcing ist für die Finanzwirtschaft ein alter Hut – eigentlich. http://www.wsj.de/nachrichten/SB10000872396390443477104577552352933063514, 07.12.2016.

[6] Vgl. ohne Autor (o.J.): Crowdsourcing. In Textbroker – Eine Crowdsourcing-Plattform. https://www.textbroker.de/crowdsourcing, 07.12.2016.

[7] Vgl. Elsner, Dirk (2012): Crowdsourcing ist für die Finanzwirtschaft ein alter Hut – eigentlich. http://www.wsj.de/nachrichten/SB10000872396390443477104577552352933063514, 07.12.2016.

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Crowdworking

Crowdworking bezeichnet das Arbeitsangebot von Personen / Personengruppen über Internetplattformen.[1] Der Crowdworker (oder auch Cloudworker) kann theoretisch aus jedem Land heraus seine Arbeitskraft zu einem bestimmten Preis anbieten und vordefinierte Aufgaben erledigen. Unternehmen können auf diese Weise global, kostengünstig und flexibel verschiedene Dienste in Anspruch nehmen, tragen aber auch das Risiko von Imageverlust, Intransparenz und Wissensabfuss im eigenen Unternehmen. Beispiele für Tätigkeiten sind vielseitig: Texte schreiben, Produkte testen, Verpackungen entwerfen, Marktforschung betreiben, Software entwickeln, neue Produkte oder Werbekampagnen gestalten etc.[2] Interessant ist Crowdworking für Menschen, die nebenbei zusätzliche Einnahmen erzielen möchten.[3] Sie agieren hierbei als Freiberufler und Selbstständige.

[1] Vgl. Stark, Andre (2015): Zukunft von HR – Wir brauchen Crowdworking Scouts. Blog von Andre Stark. https://hrmstark.wordpress.com/2015/05/17/zukunft-von-hr-wir-brauchen-crowdworking-scouts/, 08.12.2016.

[2] Vgl. Baurmann, Jana Gioia / Rudzio, Kolja (2016): Die neuen Heimwerker. In Zeit Online Nr. 18/2016 vom 05.05.2016. http://www.zeit.de/2016/18/crowdworking-freelancer-digital-arbeitsmarkt, 08.12.2016.

[3] Vgl. Sandra (2014): Crowdworking: Sind Mikrojobs eine Art “moderne Sklaverei”? Blog. http://crowdcommunity.de/crowdworking-sind-mikrojobs-eine-art-moderne-sklaverei/, 08.12.2016.

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DCSI (Digital Customer Services Interface)

Im Jahr 2014 wurde die Einführung einer europaweiten Echtzeit-Clearing- und Settlement-Infrastruktur ein wichtiges Thema für Regulatoren und so genannte AS-PSPs (Account Servicing Payment Service Providers).[1] Verbraucher und Händler sollen von den Vorteilen einer Echtzeit-Clearing- und Abrechnungsinfrastruktur profitieren, entweder direkt über die AS-PSPs oder über e-APs (electronic Alternative Payments). Hier kommt die DCSI (Digital Customer Services Interface) ins Spiel, eine Echtzeit-Messaging-Schnittstelle.[2] Clearing und Abwicklung erfolgen auf traditionelle Weise innerhalb der SEPA- und Kartenzahlungs-Infrastruktur. Beide, AS-PSPs oder e-APs, können über eine DCSI-Schnittstelle Echtzeit-Services für Zahlungseinleitungen, Kontoinformationen und digitale Identifizierung (für B2B und B2C) anbieten. Somit können die e-APs Kosten für die Einhaltung von Compliance-Richtlinien sparen und schneller und leichter neue Kunden gewinnen. Sie können ihre Reichweite erhöhen und ihr Angebot gegenüber Verbrauchern und Händlern erweitern. Verbraucher und Händler wiederum können beiderseits von einem größeren Produkt- und Dienstleistungsangebot profitieren und haben Zugriff auf die Kontoinformationen mehrerer Banken, was Zahlungsvorgänge erheblich erleichtert. Durch die Wiederverwendung von Online-Banking-Anmeldeinformationen und Authentifizierungen (digitale Identität) werden Registrierungen und Kaufabschlüsse für Verbraucher und Händler einfacher.

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[1] Vgl. Keuper, Ralf (2015): New Banking: Digital Customer Service Interface (DCSI). Blogeintrag vom 19.10.2015. http://bankstil.blogspot.de/2015/10/new-banking-digital-customer-services.html, 18.01.2017.

[2] Vgl. Szmukler, Daniel (2015): Opinion Paper on exploring the Digital Customer Services Interface – EBA Working Group on Electronic and Alternative Payments vom 11.05.2015. https://www.abe-eba.eu/downloads/knowledge-and-research/20150511_EBA_Opinion_Paper_on_exploring_the_DCS_v1_0.pdf, 25.01.2017 sowie Vgl. ohne Autor (2015): EBA explores digital interfaces and crypto-technologies, https://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=27346, 09.02.2017.

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Digital Leader

Ein Digital Leader ist meistens ein Manager oder eine Führungskraft oder ein Experte in einem Projekt, der oder die das Wissen und die Fähigkeit besitzt, ein Unternehmen in der Phase der digitalen Transformation richtig zu führen und seine Mitarbeiter zu begeistern.[1] Oft sind Chief Information Officer (CIO) mit ihrem berufsbedingt ausgeprägten Know-how und ihren Fähigkeiten rund um digitaler Technologien prädestiniert für die Rolle als „Digital Leader“.[2] Innovationszyklen werden immer kürzer, neue Modelle kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt, was Unternehmen einem großen Innovationsdruck aussetzt, der sich in einer Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen und Führungsstilen widerspiegeln sollte.[3] Ein digitaler Leader sollte über wettbewerbsentscheidende digitale Trends, die Funktionsweise zweiseitiger Plattformmärkte, Machine Learning („künstliche“ Generierung von Wissen aus Erfahrung[4] zur Automatisierung und Personalisierung von Produkten) sowie über Start-ups, Forschungslabors und Tech-Konzerne Bescheid wissen.[5] Natürlich sollte dieses Wissen auch in die Entwicklung eigener Produkte und die Weiterbildung der Mitarbeiter umgewandelt werden können. Ein Digital Leader braucht einen großen Erfahrungsschatz und die notwendigen Einfluss- und Steuerungsmechanismen für die Umsetzung.[6] Es ist aber wichtig, nicht an starren Strukturen und Hierarchiedenken festzuhalten, sondern veränderungsbereit zu sein und umzudenken.[7] Methoden wie „Design Thinking“, moderne Arbeitsmodelle und das Wissen darüber, wie die „Generation Y“ denkt und handelt, sind für den Erfolg eines Unternehmens oder Digital Leaders im Zeitalter der digitalen Transformation unabkömmlich.[8]

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[1] Vgl. Schmidt, Holger Dr. (2015): Nur 7 Prozent der deutschen Manager sind „Digital Leader“. Eintrag vom 04.10.2015. https://netzoekonom.de/2015/10/04/nur-7-prozent-der-deutschen-manager-sind-digital-leader/. 14.02.2017.

[2] Vgl. Vaske, Heinrich (2016): Studie von Crisp Research über die Digital Leader: Leadership im digitalen Zeitalter. Vom 30.01.2016. http://www.computerwoche.de/a/leadership-im-digitalen-zeitalter,3216432. 15.02.2017.

[3] Vgl. Rassek, Anja (2016): Digital Leadership: Was zeichnet einen Digital Leader aus? Eintrag vom 07.10.2016. http://karrierebibel.de/digital-leadership/. 14.02.2017.

[4] Vgl. ohne Autor (o.J.): Machine Learning. https://en.wikipedia.org/wiki/Machine_learning. 15.02.2017.

[5] Vgl. Schmidt, Holger Dr. (2015): Nur 7 Prozent der deutschen Manager sind „Digital Leader“. Eintrag vom 04.10.2015. https://netzoekonom.de/2015/10/04/nur-7-prozent-der-deutschen-manager-sind-digital-leader/. 14.02.2017.

[6] Vgl. ohne Autor (2015): Pressemitteilung vom 13.04.2015: Überlebensstrategie „Digital Leadership“: Studie von Deloitte Digital und Heads! zeigt: Unternehmen müssen sich der Digitalisierung stellen. https://www2.deloitte.com/de/de/pages/presse/contents/ueberlebensstrategie-digital-leadership.html. 14.02.2017.

[7] Vgl. Rassek, Anja (2016): Digital Leadership: Was zeichnet einen Digital Leader aus? Eintrag vom 07.10.2016. http://karrierebibel.de/digital-leadership/. 14.02.2017.

[8] Vgl. Schmidt, Holger Dr. (2015): Nur 7 Prozent der deutschen Manager sind „Digital Leader“. Eintrag vom 04.10.2015. https://netzoekonom.de/2015/10/04/nur-7-prozent-der-deutschen-manager-sind-digital-leader/. 14.02.2017.

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Digitale Transformation

„Die digitale Transformation ist der Wandel bestehender Unternehmensprozesse sowie die zielgerichtete Reaktion eines Unternehmens auf die Digitalisierung, welche sich unter anderem durch die Einführung von neuen, digitalen Technologien und Innovationen, wie z. B. Social Media, Big Data, Clouds, Smart Devices, Internet-of-Things auszeichnet.“[1] Im heutigen Zeitalter müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden und nicht von neuen Wettbewerbern überholt zu werden.[2] So genannte Digital Player wie Apple, Google, Amazon, der Online-Community-Marktplatz airbnb oder der Musikstreaming-Anbieter Spotify sind Beispiele für risikoaffine, umsetzungsschnelle, sehr kundenorientierte moderne und erfolgreiche Unternehmen. Digitale Transformation mit dem Einsatz von digitalen Tools und Technologien, verbunden mit einem erfolgreichen Innovationsmanagement, erlauben es einem Unternehmen auf vielfältige Weise, sich vom Wettbewerb zu differenzieren und werden künftig mehr denn je Erfolgsfaktoren sein.[3]

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[1] Zitat: ohne Autor (o.J.): Webseite der Etventure GmbH. Digitale Transformation. http://www.etventure.de/digitale-transformation/?gclid=CKrs3oiFktICFY6RGwodcD0G6Q. 15.02.2017.

[2] Vgl. ohne Autor (o.J.): Webseite der Etventure GmbH. Digitale Transformation. http://www.etventure.de/digitale-transformation/?gclid=CKrs3oiFktICFY6RGwodcD0G6Q. 15.02.2017.

[3] Vgl. Esser, Marc R.(2014): Chancen und Herausforderungen durch digitale Transformation. http://www.strategy-transformation.com/digitale-transformation-verstehen/.15.02.2017.

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Digitaler Kern

Ein digitaler Kern ist ein Cloud-basierter Datenservice, der alle Anwendungen eines Unternehmens miteinander vernetzt und eine digitalisierungsfreundliche IT-Umgebung ermöglicht.[1] Die Daten liegen gereinigt in einem strukturierten System von Servern in einer Cloud statt fragmentiert in verschiedenen Systemen im Unternehmen – über einen Großrechner gebündelt – zu liegen.[2] Alle Daten, wie detailliert sie auch sein mögen, können dadurch im gesamten Unternehmen und außerhalb in Echtzeit und ohne Informationsverlust genutzt werden, wodurch eine konsequente und nachhaltige Unternehmenstransformation ermöglicht wird.[3] Dem Digitalisierungstrend und den zunehmenden Angeboten und Dienstleistungen, die sich immer mehr an den Wünschen und Anforderungen der Kunden orientieren, wird durch einen digitalen Kern Rechnung getragen. Denn dieser erlaubt es, größere Datenmengen aus dem erhöhten Individualisierungsgrad von Produkten sofort zu verarbeiten und für Simulationen, Vorhersagen und Entscheidungen zu nutzen. Befürworter des digitalen Kerns und damit der Überführung von Daten in eine Daten-Cloud sehen einen enormen Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen und vor allem Banken, die ihre Daten mit der Cloud effektiver bereinigen, analysieren und nutzen können.[4] Weiterhin sehen Befürworter das Risiko eines Hackerangriffs bei einem digitalen Kern geringer, da es Hackern leichter fällt, in fragmentierte Systeme und Server einzugreifen.[5] Bei einem digitalen Kern, bei dem Daten in einer Cloud liegen, werden alle digitalen Eintritte im Unternehmen in Echtzeit verfolgt und machen es somit schwieriger und riskanter für den Hacker, einzugreifen. Ein weiteres Argument für eine digitale Bank mit einem digitalen Kern und gegen herkömmliche System- und Server-Landschaften in Unternehmen ist die Tatsache, dass dort (Kunden-)Informationen auf den unterschiedlichen Systemen für Firmenkunden, Institutionellen Kunden und Privatkunden getrennt liegen und dadurch wertvolle Informationen verloren gehen. Bei einer digitalen Bank mit einem digitalen Kern wären sofort alle Informationen eines Kunden für jedermann sichtbar, so dass eine vollumfängliche und professionelle Kundenansprache jederzeit gewährleistet ist.

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[1] Vgl. ohne Autor (2016): SAP S/4HANA – Der digitale Kern für Cloud und On-Premise. Artikel vom 24.05.2016, Computerwoche. http://www.computerwoche.de/a/der-digitale-kern-fuer-cloud-und-on-premise,3228723. 17.02.2017.

[2] Vgl. Skinner, Chris (2014): What is the „digital core“ for a bank? http://thefinanser.com/2014/11/what-is-the-digital-core-for-a-bank.html/. 17.02.2017.

[3] Vgl. ohne Autor (2016): SAP S/4HANA – Der digitale Kern für Cloud und On-Premise. Artikel vom 24.05.2016, Computerwoche. http://www.computerwoche.de/a/der-digitale-kern-fuer-cloud-und-on-premise,3228723. 17.02.2017.

[4] Vgl. Skinner, Chris (2014): What is the „digital core“ for a bank? http://thefinanser.com/2014/11/what-is-the-digital-core-for-a-bank.html/. 17.02.2017.

[5] Vgl. Skinner, Chris (2015): Banks without a digital core will fail. http://banknxt.com/49666/banks-without-a-digital-core/. 17.02.2017.