LAB #6: KfW-Kooperation und smarte Verträge im Fokus

Autor: Christian Schmitz
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Trotz Pause zwischen Batch #5 und #6 herrschte in den vergangenen Wochen reges Treiben im vierten Stock des Frankfurter Cityhaus. Die Vorbereitungen für den nunmehr sechsten Durchlauf im internen Accelerator der DZ BANK Gruppe liefen auf Hochtouren, während verschiedene Alumni-Teams im agilen Modus in den Räumlichkeiten weiter an der Umsetzung ihrer Prototypen gearbeitet haben. Ein Grund für uns, den vergangenen Batch Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die beiden Teams zu wagen, die das LAB in den nächsten Monaten beheimaten wird.

Seit dem Start mit der Pilotphase Ende 2016 hat sich das Innovation LAB bis heute mit nun insgesamt fünf erfolgreichen Durchläufen und bis dato 15 teilnehmenden Teams als beschleunigende Plattform für die gesamte DZ BANK Gruppe etabliert. Mit VR-FinanzGuide, VR-ExtraPlus, VR-GeschäftsNavigator und HUGO sind mittlerweile vier Themen aus dem LAB am Markt bzw. in der internen Organisation eingeführt worden, der Live-Gang von vier weiteren Aktivitäten soll noch in diesem Jahr folgen. Einen Überblick über sämtliche entwickelten Prototypen, die Erfolgsfaktoren des Accelerators und weitere Zahlen, Daten und Fakten zum Innovation LAB haben wir jüngst veröffentlicht.

Erstmals lag der Fokus der bearbeiteten Themen im vergangenen fünften Durchgang auf Prozessinnovationen. Mit den beiden Themen GPdirekt und DZ iReport konnte bewiesen werden, dass mit agiler Methodik auch übergreifende Prozesse innerhalb von drei Monaten erfolgreich angestoßen werden können: Die beiden Teams haben erste Protoypen für die Prozessoptimierung der Geschäftspartneranlage respektive für ein interaktives Management-Reporting entwickelt und valide Business Cases erarbeitet, so dass beide Themen im Nachgang an die LAB-Phase in der Projektorganisation fortgeführt und umgesetzt werden.

Am 14. Mai ist der mittlerweile sechste Durchlauf (Batch #6) im Innovation LAB gestartet. Bis Mitte August werden die zwei Teams im sommerlichen Frankfurt unter „FinTech-Bedingungen“ und mit Hilfe agiler Entwicklungsmethodik gleichermaßen Prototypen entwickeln, kritische Hypothesen mit Kollegen, Kundenbetreuern und potenziellen Kunden validieren und diverse Workshops sowie Coaching-Formate im Rahmen unseres Accelerator-Programms durchlaufen. Neben dem Team 1tract der VR LEASING, das sich mit smartem Vertragsmanagement auseinandersetzt, kooperiert mit FörderLedger aus dem Bereich Investitionsförderung erstmals im Rahmen des LAB ein Team mit einer anderen Bank, der KfW, um Abstimmungsprozesse im Fördermittelgeschäft per Ledger-Technologie abzubilden.

1tract: Gewerbetreibenden geht es vor allem um eines: ihr Geschäft. Wenn sich der Geschäftsalltag und die wirtschaftlichen Verhältnisse verändern, möchte der Kunde möglichst wenig Zeit mit administrativen Aufwänden verbringen. Mit einem innovativen Vertragskonstrukt werden in der dreimonatigen LAB-Phase smarte Lösungen gebaut und mit Kunden verprobt. Automatisierte Umsetzungen von Vertragsanpassungen stehen im Mittelpunkt, um spürbare Entlastung zu bieten. Ziel von 1tract: 1 Vertrag. 1 Abschluss. 1 dauerhaftes Kundenerlebnis mit Sicherheit und Flexibilität.

Ziel des Teams FörderLedger ist es herauszufinden, ob es mit Hilfe der Corda-Technologie (basierend auf Prinzipien der Blockchain) möglich ist, einen permanenten Abgleich von Fördermitteldaten zwischen der DZ BANK und der KfW als Förderinstitut durchzuführen. Mithilfe dieser Technologie soll zwischen den beteiligten Instituten eine gesicherte und synchrone Datenbasis aufgebaut werden. Im Ergebnis können Medienbrüche und manuelle Arbeitsschritte entfallen.

Über den Fortschritt der Teams werden wir Sie wie gewohnt im Innovationsblog auf dem Laufenden halten.

4. Juni 2018, 8:37 Uhr

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